Wir sind in unserem
25. Betriebsjahr!

Zugang zu unserer Praxis ist nur mit
OP-Maske oder FFP2-Maske gestattet!

Faszientraining online als zertifiziertes Präventionstraining
mit 80-100% Bezuschussung Deiner gesetzlichen Krankenkasse

Physiotherapeutische Leistungen, auch Selbstzahler, nur mit ärztlicher Verordnung möglich

Schiedsverfahren beendet – wesentliche Entscheidungen vertagt

Am 26. Februar 2021 endete der Schiedsstellentermin im Bereich Physiotherapie mit einem enttäuschenden Schiedsspruch. Das festgesetzte Ergebnis beinhaltet weder eine Leistungsbeschreibung noch eine Vergütungsvereinbarung. Die Haltung der Krankenkassen ist schockierend. Der politische Auftrag, durch eine angemessene Vergütung eine leistungsgerechte und wirtschaftliche Praxisführung zu ermöglichen, um damit die Attraktivität des Berufsbildes zu steigern und weiterhin eine hochwertige Patientenversorgung sicherzustellen, wurde durch den GKV-Spitzenverband und die Schiedsstelle schlicht ignoriert! Ein totales Armutszeugnis!

Laut Zitat von Bundeskanzlerin Merkel und Bundesminister Spahn sind Physiotherapeuten angeblich "systemrelevant"......

HA HA HA !!!!!!!!!!!!!!!!!!

Für alle Interessierten hier ein offener Brief der Interessengemeinschaft für Therapeuten in Schleswig- Holstein e.V. zum Schiedsverfahren:

Offener Brief
Mit uns kann man’s ja machen und mit unseren schwerkranken Patienten wohl auch.
Nach monatelangen nicht konstruktiven Verhandlungen sind die Verträge auch im Schiedsverfahren zwischen GKV und den maßgeblichen Verbänden der Physiotherapeuten buchstäblich gescheitert.
Die neuen Vergütungen sollten endlich die physiotherapeutischen Praxen auf eine wirtschaftliche Ebene heben. Stattdessen ist das Ergebnis nach monatelangen Verhandlungen, nichts worauf Praxisinhaber und Angestellte sich freuen könnten. Viel verschwendete Zeit für eine noch schlechtere Bezahlung für Therapie als vorher. 14,2 % weniger? Nicht mit uns! Wie gut, dass die Therapieverbände sich nicht für dumm verkauft haben lassen. Die „Böckchenmanier“ auf Seite des GKV Spitzenverbandes zeigt, dass sie absolut nicht verstanden hat, wie es um die wirtschaftliche Lage von Physiotherapiepraxen bestellt ist und wo die Patientenversorgung in Deutschland aktuell steht.
Das geschieht bei immer größer werdendem, u.a. auch demographisch bedingten, Therapiebedarf. Nachwuchsmangel und erhöhter Therapiebedarf? Wie soll das zusammenpassen?
Da stellt sich für uns die Frage, welche Vorstellung der GKV Spitzenverband von der Zukunft der Patientenversorgung in Deutschland hat.
Die Vertreter des GKV Spitzenverbandes sollen sich bitte noch mal diese Fragen stellen:
Wie stellen Sie sich eine qualitativ hochwertige Behandlung innerhalb von 15 Minuten vor (inklusive An- und Auskleiden, Terminvergabe, Befundung, Dokumentation)?
Wie sollen die Praxisinhaber ihre Angestellten angemessen ihrer Qualifikation bezahlen?
Wie sollen die teilweise schwerstkranken Patienten ausreichend versorgt werden?
Wie soll ein großer Teil unserer Gesellschaft arbeitsfähig gehalten werden?
…, wenn für junge Menschen der Beruf durch hohen Lebenszeitaufwand und geringer Vergütung unattraktiv bleibt?
…, wenn die Praxen wegen Unwirtschaftlichkeit schließen.
Dass die Arbeit der Heilmittelerbringer für die gesamte Gesellschaft von elementarer Bedeutung ist, ist nicht nur bei unseren Patienten, sondern auch bei den verordnenden Ärzten angekommen, nur anscheinend bei den Krankenkassen noch nicht.
Es ist erwiesen, dass Therapie operative Eingriffe verhindern kann, Arbeitsfähigkeit erhält oder verlängert und die Einnahme teurer Medikamente reduziert. Diese Ignoranz über die Wichtigkeit der Physiotherapie und diese absolute Sturheit des GKV Spitzenverbands sind besorgniserregend.
Die Therapeuten der IGThera-SH e.V. fordern:
- eine sofortige Rückkehr an den Verhandlungstisch
- „echte“ Verhandlungen auf Augenhöhe
- eine Leistungsvergütung, die den Praxisbetrieb wirtschaftlich macht

gezeichnet: Interessengemeinschaft Therapeuten Schleswig-Holstein e.V. & absolute Zustimmung praxissandra