Sportlich in Ekstase

Sportler berichten von genialen Glücksgefühlen bei langen Trainingseinheiten - was da im Körper so alles abläuft?

1. Sie kommen in den Groove
Sobald Sie mind. 30 Minuten bei 80% Ihrer max. Herzfrequenz trainiert haben, schütten Zellen im Körper 2 Arten von Botenstoffen aus: Endorphine und Cannabinoide. Die letzteren ähneln dem Cannabis-Wirkstoff THC (Prof. Stoll, Sportpsychologe Uni Halle).

2. Endorphine klopfen an
Über den Kreislauf gelangen die Stoffe zur Blut-Hirn-Schranke. Cannabinoide nehmen diese Barriere leicht, von den Endorphinen gelangen nur wenige ins Hirn. Das ist aber kein Problem: Das Gehirn produziert auch selbst welche. Beide Stoffe verbessern Ihre Laune und beflügeln so ganz nebenbei auch Ihre sportliche Leistung.

3. Der Schmerz vergeht
Die berauschenden Launemacher sind nun im zentralen Nervensystem angesammelt. Endorphine sind in ihren biomechanischen Eigenschaften der Medikamentengruppe der Analgetika sehr ähnlich und wirken als körpereigene Schmerzmittel. Eine angenehme Folge davon: Sie nehmen Schmerzen in ihrem Körper nicht mehr so wahr.

4. Euphorie macht sich breit
Endorphine schalten die Aktivität in zwei Teilen des Hirns herunter: im sogenannten Stirnlappen und im Limbischen System. Dort werden Wahrnehmungen und Emotionen gesteuert. Sie beginnen, sich ruhig und locker zu fühlen, Ihr Körper fließt so dahin. Die Endorphin-Menge steigt kontinuierlich an, Sie werden langsam immer euphorischer.

5. Sie sind total high
Cannabinoide wie Anandamid binden sich an Rezeptoren, von wo aus Glücksschwingungen für Minuten oder gar für Stunden durchs Gehirn geschickt werden. Cannabinoide sorgen zudem für die Ausschüttung von Dopamin, einem Botenstoff für Lust, Vergnügen und Sucht. das Ergebnis: Sie gehen am folgenden Tag wieder Sport machen. Andere Ergebnisse natürlich nicht ausgeschlossen ...........

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